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Unser Team

 

Von links nach rechts: Bea Günther, Nadine Piller, Barbara Erdelhoff, Bianca Worm, Barbara Herrmann, Vera Breucker

 

Mit einer kleineren Mannschaft startet das Geburtshaus Soest ins Jahr 2012. Dabei sind die fünf Hebammen, die sich auch künftig um das Wohl von Eltern und Kind kümmern, keine Unbekannten...
Nadine Piller  ist längst ein fester Bestandteil des Geburtshauses. Nach ihrer Ausbildung zur Hebamme hat sie im April 2011 ihre Arbeit hier aufgenommen. Als ausgebildete Kinderkrankenschwester verfügt Nadine über einen reichen Erfahrungsschatz.
Bianca Worm ist auch schon eine Weile an Bord: Seit Juli 2011 unterstützt sie das Geburtshaus-Team. Die Mutter von vier Kindern arbeitet seit vielen Jahren freiberuflich. Vera Breucker hat schon vor Jahren ein Praktikum im Geburtshaus absolviert und unterstützt jetzt seit April 2012 das Team tatkräftig als Hebamme in allen Bereichen.
Bea Günther  und Barbara ERdelhoff, Hebammen und Inhaberinnen des Geburtshaus Soest, machen das Qintett komplett. Alle fünfFrauen sind gleichermaßen vor, während und nach der Geburt mit allen Aufgaben betraut, jede setzt in ihrer Arbeit aber auch Schwerpunkte. . Alle fünf Geburtshelferinnen betreuen, wie es der Name schon sagt, die ambulanten Geburten im Geburtshaus .
Das Team kümmert sich in enger Absprache miteinander um die Bedürfnisse der (werdenden) Mütter. "Wir möchten gewährleisten, dass die werdenden Eltern alle Hebammen kennenlernen. Das ist die Basis einer vertrauensvollen 1-zu-1-Betreuung", sagt Bea Günther.
Immer ein offenes Ohr und eine Lösung parat hat auch Barbara Herrmann Die Geschäftsführerin hält im Büro die Fäden in der Hand.

 

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Infos Geburtshaus Soest | Team Geburtshaus Soest

Paarkurswochenende - Zeit für uns und für das Baby

"Brauche ich einen Geburtsvorbereitungskurs oder brauche ich ihn nicht?“ Irgendwann im Verlauf einer Schwangerschaft stellt sich jede Frau diese Frage. Für viele ist die Antwort klar: Gerade beim ersten Kind wollen sie wissen, was auf sie zukommt, wie sie sich vorbereiten können und welche Erfahrungen andere machen und gemacht haben.
Wer das zweite oder dritte Kind bekommt, sollte nicht zu schnell abwinken. Schließlich ist jede Geburt anders. Vor allem aber ist das Wochenende im Geburtshaus eine gute Gelegenheit, sich gemeinsam Zeit zu nehmen und sich noch einmal intensiv auf die Zeit zu dritt, zu viert oder auch zu fünft zu konzentrieren. Im Geburtshaus Soest ist die Geburtsvorbereitung immer auch Männersache. Die Paarkurse bereiten Vater und Mutter auf das Gebären und auf die erste Zeit mit dem Baby vor. Ab 2012 bieten die Hebammen die Geburtsvorbereitung für Paare nur noch als Wochenendkurs an. Atemübungen (keine Sorge, mit „Hecheln“ hat das nichts zu tun), Körperarbeit und Entspannungstechniken gehören an diesen zweieinhalb Tagen genauso ins Programm wie die ausführliche Betrachtung der Geburtsphasen.

An zwei zusätzlichen Abenden lernen die werdenden Eltern alles über das Stillen und die Babypflege. Jeder findet sich wieder; ob er nun plant, in der Klinik zu entbinden, die ambulante Geburt im Geburtshaus oder die Hausgeburt favorisiert. Oft fühlen sich die Paare nach dem Wochenende gut in der Lage, die Wahl des Geburtsortes zu treffen. Sie kennen sich aus mit den Anzeichen einer beginnenden Geburt, können gut entscheiden, wann es Zeit ist, sich auf den Weg zu machen. Sie können auch unter der Geburt ihre Wünsche äußern. Und sie haben, ganz nebenbei, nette Leute kennengelernt. Viele Bekanntschaften aus den Paarkursen bleiben noch lange nach der Geburt der Kinder bestehen. Die Hebammen nehmen sich viel Zeit für ihre „Paarkursler“. So besteht auch die Gelegenheit, das Team richtig kennenzulernen. In den Pausen können sich die Paare am leckeren Buffet stärken.

Die Kosten für den Geburtsvorbereitungskurs trägt die Krankenkasse, sie werden vom Geburtshaus direkt abgerechnet. Für die Verpflegung, das Kursmaterial und die Teilnahme des Partners kommen 150 Euro hinzu. Darin enthalten ist die 80-Euro-Pauschale für die Männer, die in manchen Fällen auch von deren Krankenkasse übernommen wird, aber vorgestreckt werden muss.
Die Kurstermine erfahrt ihr im Kurskalender, Anmeldungen sind im Geburtshaus möglich.

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Kurse Geburtshaus Soest

Streit um Hebammenvergütung

 

Der Streit zwischen den Berufsverbänden der Hebammen und den Krankenkassen um eine Erhöhung der Vergütung freiberuflich erbrachter Hebammenleistungen schwelt weiter. Die Verbände weisen das Angebot der Kassen als unzureichend zurück und haben die Verhandlungen für gescheitert erklärt. In einem nächsten Schritt werden die Verbände die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Schiedsstelle anrufen.
"Die Vertreter der Krankenkassen waren nicht bereit, den Hebammen ein akzeptables Angebot vorzulegen", schreibt der Deutsche Hebammenverband in einer aktuellen Pressemitteilung. Die Kassenvertreter blieben bei 550 Euro plus 1,98 Prozent, was einem Gesamtergebnis von 560,89 Euro entspricht. "Mit 560 Euro kann kein Geburtshaus wirtschaftlich arbeiten, geschweige denn die hohen Qualitätsstandards auf Dauer halten", so Katharina Jeschke, die Verhandlungsführerin des Deutschen Hebammenverbandes.
Eine gemeinsame vergleichende Studie der Spitzenverbände der Krankenkassen und der Hebammenverbände hatte Ende letzten Jahres gezeigt, dass Geburten in einem Geburtshaus in einigen Bereichen überzeugend besser sind als Geburten im Krankenhaus (siehe dazu auch den nebenstehenden Bericht in diesem Newsletter).  Erfolgsentscheidend für die außerklinische Geburtshilfe in Hebammen geleiteten Einrichtungen ist offensichtlich der Einsatz qualifizierter Hebammen. Seit Jahren arbeiten die 161 Geburtshäuser in Deutschland an der Optimierung ihrer Betreuungsqualität, auch schon vor Einführung der von den Krankenkassen geforderten Qualitätsmanagementkriterien, die nach den Richtlinien der DIN EN ISO 9001 zu erbringen sind. Nicht nur die Einführung dieser Qualitätskriterien in den Geburtshäusern, sondern auch deren Erhalt und Optimierung sind mit großem personellem und bürokratischem Aufwand und dadurch mit hohen Kosten verbunden. "Bei den QM-Forderungen der Krankenkassen geht es hauptsächlich darum, hohe bürokratische Forderungen zu erfüllen, die ein immenses Zeitbudget verschlingen", so Katharina Jeschke. Zu Recht argumentieren die Hebammen, dass damit einem kleinen Geburtshaus ähnliche Kosten zugemutet werden wie einem Großbetrieb – ohne eine Gegenfinanzierung durch den Auftraggeber, sprich den Krankenkassen, zu bekommen. "Wir sind der Meinung: Wer diese zusätzliche Leistung fordert, soll auch dafür zahlen. Dafür werden wir streiten", so die Vertreterin des Deutschen Hebammenverbandes.

Am 30. November 2011 haben die Hebammenverbände die Verhandlungen mit den Krankenkassen unterbrochen und für den 5. Dezember ein neues Angebot erwartet. Die Krankenkassen hatten diesen Termin kommentarlos verstreichen lassen. Derzeit geben die Krankenkassen nur 0,3 Prozent ihres Budgets für Hebammenleistungen aus. Für einen  Wochenbettbesuch erhält eine freiberuflich tätige Hebammen 27 Euro. Nach Abzug aller Ausgaben bleibt im Schnitt ein Netto-Stundenlohn von ca. 7,50 Euro. "Uns wundert es nicht, wenn Frauen händeringend nach Hebammen suchen, die oft auf Monate im Voraus ausgebucht sind", so Martina Klenk, die Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes. "Viele Kolleginnen haben bereits den Hebammenberuf an den Nagel gehängt, weil sie davon nicht mehr leben konnten. Wenn die Krankenkassen den Berufsstand der Hebammen ausbluten lassen wollen, dann vernichten sie nicht nur einen Berufsstand. Auch unendlich viele Frauen werden ohne gute Betreuung durch eine Hebamme in der Lebensphase Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett zu Opfern ihrer eigenen Krankenkassen."

Mehr Informationen zum Thema hält der Hebammenverband auf seiner Internetseite bereit. Dort gibt es auch Musterschreiben für Eltern, mit denen sie die Krankenkassen und den Bundesminister für Gesundheit auffordern können, auf eine Einigung hinzuwirken.


Quelle: Deutscher HebammenVerband e.V.

www.hebammenverband.de

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Infos zum Hebammenberuf

Mia und Ben ganz vorn

Mia und Ben waren die beliebtesten Vornamen 2011. Auf den Rängen folgen Emma und Hannah sowie Leon und Lukas.
Mia und Ben führen die Vornamenshitlisten mit deutlichem Vorsprung gegenüber den Zweitplatzierten an. Ben ist 2011 erstmals Spitzenreiter (2010 Platz 3, 2009 Platz 10); Mia ist im dritten Jahr in Folge die Nummer 1.

Die Top 10 im Überblick:

Mädchen                                                                

1. Mia
2. Emma
3. Hannah / Hanna
4. Anna
5. Lea / Leah
6. Leonie / Leoni
7. Lina
8. Marie
9. Sophia / Sofia
10. Lena
  
Jungen

1. Ben
2. Leon
3. Lucas / Lukas
4. Finn / Fynn
5. Jonas
6. Maximilian
7. Luis / Louis
8. Paul
9. Felix
10. Luca / Luka

Weil es keine amtliche deutsche Vornamensstatistik gibt, ermittelt Knud Bielefeld regelmäßig die häufigsten Babynamen. Dafür wurden im Jahr 2011 162.943 Geburtsmeldungen aus ganz Deutschland ausgewertet.
Das sind ca. 24 Prozent aller im Jahr 2011 in Deutschland geborenen Babys. Die Auswertung stützt sich auf die Veröffentlichungen von 427 verschiedenen Quellen. Dabei handelt es sich vor allem um Geburtskliniken.
Auch die Meldungen einiger Standesämter und Geburtshäuser wurden berücksichtigt.

Alle beliebten Vornamen und viel Wissenswertes zum Thema auf

www.beliebte-vornamen.de

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Infos Geburtshaus Soest

Gute Noten für die außerklinische Geburt

Mehr gemeinsame Entlassungen von Mutter und Kind, weniger Medikamente, weniger Dammverletzungen und mehr Abwechslung bei den Gebärpositionen - eine Studie beweist: Die außerklinische Geburt schneidet im Vergleich mit der Klinikgeburt gut ab.
In einem Pilotprojekt wurden die Daten der hessischen Perinatalerhebung den statistischen Daten der Geburten in Geburtshäusern, den Hebammen geführten Einrichtungen (HgE), gegenübergestellt. Das Ergebnis: Die von der Gesellschaft für Qualität in der außerklinischen Geburtshilfe (QUAG) erfassten Daten der HgE sind in einigen Bereichen sogar überzeugend besser. Verschiedene vergleichbare Parameter wurden für die Studie ausgewählt und ein neuer Parameter entwickelt: die gemeinsame Entlassung von Mutter und Kind nach Hause. Die gemeinsame Entlassung bildet den  Gesundheitszustand von Mutter und Kind gleichermaßen ab. Deutlich häufiger als bei einer Geburt im Krankenhaus können nach einer Geburt im Geburtshaus Mutter und Kind zusammen nach Hause entlassen werden (+ 0,7 Prozent), selbst wenn zuvor eine Risikoselektion bei Krankenhausgeburten durchgeführt wurde, die ausschließlich reif- und spontan geborene Einlinge berücksichtigt hat. Die Daten  zeigen auch, dass eine Geburt mit intaktem Damm in HgE signifikant häufiger erreicht wird (41,2% versus 29.8%); höhergradige Dammrisse in beiden Settings allerdings gleich selten waren.

Zudem bestätigen die Prozessparameter, dass in HgE weniger Medikamente zum Einsatz kommen (6,6 Prozent gegenüber 19 Prozent in der Klinik) und die Varianz hinsichtlich der Gebärpositionen deutlich größer ist. Der allgemeine Gesundheitszustand der Kinder weicht zehn Minuten nach der Geburt nicht von den Werten ab, die bei einer Krankenhausgeburt ermittelt werden. Für diese sogenannten Apgarwerte werden Herzfrequenz, Atmung, Reflexe, Farbe und Muskelspannung der Kinder gemessen. Schwangere, die zur Entbindung in ein Geburtshaus, eine Hebammenpraxis oder ein Entbindungsheim gehen, sind im Schnitt etwas älter (31,6 Jahre zu 30,5 Jahre in der Klinik). In beiden Vergleichsgruppen gibt es gleich viele Frauen, die zum ersten, zweiten und dritten Mal ein Kind bekommen. Bessere Ergebnisse erzielen Kliniken bei Schwangeren, die ihr zweites Kind normal entbinden konnten, obwohl das erste Kind per Kaiserschnitt auf die Welt kam.

Erfolgsentscheidend für die deutsche außerklinische Geburtshilfe in Hebammen geleiteten Einrichtungen, im Vergleich zu internationalen Ergebnissen, ist offensichtlich der Einsatz qualifizierter Hebammen. Nach Ansicht der Hebammenverbände spiegelt das gute Ergebnis aus Hessen einen bundesweiten Trend wider, denn seit Jahren arbeiten die 161 Geburtshäuser in Deutschland an der Optimierung eines QM-Systems, um eine hohe Betreuungsleistung garantieren zu können. "Dieses gute Ergebnis der Pilotstudie, an der sowohl die Krankenkassen als auch die Hebammenverbände mitgewirkt haben, freut mich sehr", so Martina Klenk, die Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes. "Das Ergebnis  verdeutlicht den hohen Sicherheitsstandard in den Geburtshäusern, zeigt aber auch, dass eine gekonnte Nichtintervention durch Hebammen sich positiv auf das gesundheitliche Wohlergehen von Müttern und Kindern auswirkt."



Zur Studie
Die Angaben zu den fast 71.000 klinischen Geburten stammen aus der hessischen Perinatalerhebung. Die bundesweiten Daten zu den fast 22.000 außerklinischen Geburten hat die Gesellschaft für Qualität in der außerklinischen Geburtshilfe erhoben. Unterstützt wurde die Studie außerdem durch den Medizinischen Dienst des GKV-Spitzenverbandes. In Deutschland entbinden derzeit ca. zwei Prozent aller Schwangeren außerhalb des Krankenhauses.

Quelle: Deutscher Hebammenverband e.V.
 


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